Wanderung zur Lenkjöchlhütte

Rundwanderung im Ahrntal durch das Windtal und Röttal

Lenkjöchlhütte am Lenkjöchl
Lenkjöchlhütte am Lenkjöchl

Die Rundwanderung zur Lenkjöchlhütte zählt zu den schönsten und abwechslungsreichsten Wanderungen im Ahrntal. Neben der landschaftlichen Schönheit des Windtals und des Röttals wartet sie mit interessanten Einblicken in das einstige Bergwerk Prettau auf.

 

Entlang des mäandrierenden Rötbaches durchs Röttal
Entlang des mäandrierenden Rötbaches durchs Röttal

Wegbeschreibung zur Lenkjöchlhütte

Die Rundwanderung um die Lenkjöchlhütte im hinteren Ahrntal nimmt am kostenpflichtigen Wanderparkplatz in Kasern ihren Anfang.

Stets den mit der Nr. 12 markierten Wegweisern in Richtung Lenkjöchlhütte folgend, spaziert man zunächst zum nahen Weiler Prastmann mit seinem pittoresken Heilig-Geist-Kirchlein aus dem 15. Jahrhundert.

Nahe der Talschlusshütte zweigt der Wanderweg rechts ab und steigt gleichmäßig zu den Almhütten der Labesau an.

Dahinter schlängelt er sich durch das teilweise flache, von hohen Felsen umrahmte Windtal.

Zuletzt folgt der steilere Anstieg durch das nunmehr kargere Gelände zur Lenkjöchlhütte.

Umrahmt von mächtigen Dreitausendern lädt sie am Lenkjöchl, dem Übergang zwischen dem Windtal und dem Röttal, zur gemütlichen Einkehr ein. Am beeindruckendsten aber mag der Blick auf die zerklüfteten Gletscherflanken des zweithöchsten Gipfels des Naturparks Rieserferner-Ahrn sein: der 3.495 m hohen Rötspitze.

Nach der wohlverdienten Hüttenrast folgt man dem Wanderweg Nr. 11 in südliche Richtung. Er führt zunächst zu den friedvollen Rötseen hinab. Dahinter folgt der gemütliche Abstieg entlang des mäandrierenden Rötbaches durch das malerische Röttal zur bewirtschafteten Rötalm auf 2.116 m Höhe.

Hinter dem Rötkreuz fällt der Weg schließlich ziemlich steil ins Tal hinab. Unterwegs kommt man an Stollen und anderen Überresten des Bergwerks Prettau vorbei, in dem ehedem Kupfer abgebaut wurde. Mehrere Infotafeln gewähren spannende Einblicke in das Leben und Schaffen der Knappen von einst.

 

Rötseen am Fuße der Rötspitze
Rötseen am Fuße der Rötspitze

Details zur Lenkjöchlhütte

Insbesondere in der Zwischenkriegszeit wurde auf diesem Grenzweg viel geschmuggelt. Das Verb schmuggeln bedeutet wörtlich übersetzt übrigens soviel wie „geduckt gehen“.

Das nach wie vor beeindruckende Rötfleckkees der Löffelspitzen und das Rötkees sind im Laufe der letzten Jahre beträchtlich geschwunden. Jährlich schrumpfen die Gletscherzungen um etwa zehn bis zwanzig Meter.

Im Jahre 1893 wurde der Kupferabbau im Bergwerk Prettau erstmals und nach der erneuten Inbetriebnahme in den Jahren zwischen 1957 bis 1971 endgültig eingestellt. Inzwischen wurde das einstige Bergwerk zu einem Schaubergwerk umgestaltet, das überdies mit einem Klimastollen aufwartet. Die wohltuende reine und pollenfreie Luft in rund 1.100 m Tiefe verspricht insbesondere bei Atemwegsbeschwerden Linderung.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:06:15 h
  • Länge:15 km
  • Höhenmeter:975 m
  • Min. Höhe:1581 m
  • Max. Höhe:2584 m

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