Wanderung zur Trostburg bei Waidbruck

Zur vielbesuchten Trostburg am Eingang des Grödner Tales

Wo Oswald von Wolkenstein einen Teil seiner Kindheit zubrachte: die Trostburg
Wo Oswald von Wolkenstein einen Teil seiner Kindheit zubrachte: die Trostburg

Auf einem steil abfallenden Felsvorsprung wacht die pittoreske Trostburg über Waidbruck und das untere Eisacktal. Im Rahmen regelmäßiger Führungen kann sie vom Gründonnerstag bis Ende Oktober besichtigt werden.

Auf dem Weg zur Trostburg genießt man schöne Ausblicke auf Barbian
Auf dem Weg zur Trostburg genießt man schöne Ausblicke auf Barbian

Wegverlauf Waidbruck Trostburg

Diese kurze Wanderung nimmt am Dorfplatz in der Nähe des Bahnhofs ihren Anfang. Hier weist ein Schild die Richtung zum ostseitig aufsteigenden Trostburgweg.

Im kurzen, aber stetigen Anstieg wandert man zunächst zwischen Häusern, dann durch Wiesen und einen kleinen Laubwald zur gleichnamigen Burg hoch.

Auf steinbeschlagenen Wegen zur Trostburg
Auf steinbeschlagenen Wegen zur Trostburg

Geschichte der Trostburg

Die Geschichte der Trostburg nimmt im fernen 12. Jahrhundert ihren Anfang: 1173 erstmals im Besitze eines Abkömmlings der Herren von Kastelruth erwähnt, sollte sie im Laufe der Jahrhunderte mehrmals ihren Besitzer wechseln und diverse Aus- und Zubauten erfahren. Im 17. Jahrhundert wurde sie im Stile der Renaissance umgebaut.

Heute ist die Trostburg Sitz des Südtiroler Burgeninstituts. Neben gotischen Wehranlagen, romanischen Tür- und Fensterbögen, herrschaftlichen Sälen und Stuben, einer besinnlichen Burgkapelle, zahlreichen Fresken, einer wappenverzierten Kassettendecke, römischen Weihesteinen und vielen anderen Besonderheiten erwartet den Besucher auch eine der größten Torggln (Weinpressen) Südtirols. Außerdem beherbergt die Trostburg die Dauerausstellung „Burgen – Bauwerke der Geschichte“, die mit maßstabsgetreuen Modellen der Südtiroler Burgen und vielen interessanten Informationen aufwartet.

Details zur Trostburg

Am längsten, nämlich rund 600 Jahre, war die Trostburg im Besitz der Herren von Wolkenstein-Trostburg, einem äußerst einflussreichen Tiroler Adelsgeschlecht. Von hier aus übten sie die niedere Gerichtsbarkeit aus und verwalteten eine Zeitlang das Gericht Villanders.

Der bekannteste Spross dieser Familie war der spätmittelalterliche Dichterkomponist und Diplomat Oswald von Wolkenstein, der auf der Trostburg einen Teil seiner Kindheit zubrachte.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:00:45 h
  • Länge:1.4 km
  • Höhenmeter:150 m
  • Min. Höhe:474 m
  • Max. Höhe:631 m

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