Latemarspitze Wanderung

Bergtour Latemar von Obereggen Oberholz

Das elegante Gipfelkreuz der Östlichen Latemarspitze
Das elegante Gipfelkreuz der Östlichen Latemarspitze

Während die meisten Zugänge auf die Östliche Latemarspitze über kleinere oder größere Kletterpassagen führen, ist der hier beschriebene Aufstieg für bergerfahrene Wanderer recht einfach zu meistern. Allerdings ist auch hier Trittsicherheit gefragt.

 

Hinter der Gamsstallscharte windet sich der Weg Nr. 18 nahezu eben durch die karge Landschaft
Hinter der Gamsstallscharte windet sich der Weg Nr. 18 nahezu eben durch die karge Landschaft

Wegbeschreibung auf die Östliche Latemarspitze

Die Wanderung auf die Östliche Latemarspitze nimmt an der Talstation des Sesselliftes Oberholz in Obereggen ihren Anfang, mit dem man bequem die ersten 500 Höhenmeter überwindet.

Von der Bergstation auf 2.096 m Höhe folgt man dem Wanderweg Nr. 18 in Richtung Gamsstallscharte. Er steigt zunächst serpentinenförmig über geröll- und schotterbeladene Hänge an und führt schließlich durch ein Labyrinth aus bizarren Felstürmen und Steinblöcken zu einer Felsrinne. Sie führt direkt auf die 2.590 m hohe Gamsstallscharte, hinter der sich der karge Valsordakessel ausbreitet.

Nach einem kurzen Abstieg zweigt rechts der Weg Nr. 516 zur Latemarhütte / Rifugio Torre di Pisa ab. Wir aber folgen weiterhin dem nunmehr nahezu ebenen Weg Nr. 18, den wir auch an der nächsten Weggabelung beibehalten. Während der links abzweigende Klettersteig „Via Ferrata Campanili del Latemar“ eine entsprechende Ausrüstung voraussetzt, quert dieser schmale Panoramaweg zunächst den schottrigen Hang unterhalb der zerklüfteten Spitzen der Latemartürme.

Schließlich steigt er zum orangefarbenen Rigatti-Biwak zu Füßen der Östlichen Latemarspitze an. Nun folgt der etwas mühsame Anstieg über die schrofige, geröllbeladene Gipfelflanke. Neben dem eleganten Gipfelkreuz werden die Mühen des Aufstiegs mit einem umwerfenden Panoramablick belohnt. Insbesondere der Rosengarten und die Trientner Dolomiten stechen ins Auge.

Der Rückweg von der Latemarspitze erfolgt auf dem Hinweg. Wer die Wanderung zur einer etwas längeren Rundtour mit Hüttenrast ausbauen möchte, kann nahe der Gamsstallscharte auch den Weg Nr. 516 zur Latemarhütte / Rifugio Torre di Pisa einschlagen, der wieder zum Ausgangspunkt zurückführt.

 

Der gleichermaßen karge wie berückende Valsordakessel
Der gleichermaßen karge wie berückende Valsordakessel

Details zum Latemar

Der Latemar wurde übrigens vor rund 234 Millionen Jahren auf dem Grund des warmen Meeres geformt, das sich an dieser Stelle ausbreitete. Die hellen Riffkalke dieses Gebirgsstocks sind von dunklen Streifen aus Vulkangestein durchzogen. Durch die Verwitterung dieser vulkanischen Schichten bildeten sich mit der Zeit die charakteristischen Felstürme des zerklüfteten Latemar.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:05:45 h
  • Länge:13.4 km
  • Höhenmeter:950 m
  • Min. Höhe:2084 m
  • Max. Höhe:2798 m

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