Wanderung Rocca di Garda

Wanderweg von Bardolino nach Garda

Garda zu Füßen der frei aufragenden Rocca
Garda zu Füßen der frei aufragenden Rocca

Diese gemütliche Rundwanderung führt von Bardolino auf die „Rocca“, einen frei aufragenden Ausläufer der Alpen, und zum malerischen Örtchen Garda zu deren Füßen.

 

Von Bardolino auf die frei aufragende Rocca di Garda
Von Bardolino auf die frei aufragende Rocca di Garda

Wegbeschreibung Rocca di Garda

Die Wanderung auf die Rocca di Garda nimmt in der Via Canevon nahe der romanischen Kirche San Severo ihren Anfang, die bis ins 15. Jahrhundert das geistliche Zentrum des Ortes war.

Nun schlägt man nacheinander die „via Canevon“, die „via Preele",  die „via Bottrigo“ und die „via San Colombano“ ein, von der schließlich die „strada di mure“ abzweigt.

Stets den Wegweisern mit der Aufschrift „percorso Eremo die Camaldolesi“ folgend, geht der zunächst asphaltierte Weg alsbald in einen schmalen Steig über. An dessen Ende tun sich zwei Wandermöglichkeiten auf: Wer die kürzere Variante bevorzugt, folgt dem Weg Nr. 2, der auf direktem Wege auf die Rocca führt.

Wer sich indes für die längere entscheidet, wandert nach rechts zur „strada di Sem“. Weiterhin den Schildern mit der Aufschrift „percorso Eremo die Camaldolesi“ folgend, gelangt man so zur abgeschiedenen Einsiedelei San Giorgio, die auf das 17. Jahrhundert zurückgeht. Sie wird noch heute von Mönchen des benediktinischen Kamaldulenser-Ordens bewohnt, deren Alltag von Gebet, Arbeit und geistlicher Lektüre geprägt ist.

An einem Bildstock vor dem Kloster zweigt rechts der Weg zur Rocca ab, der zunächst durch einen kleinen Laubwald führt. Gibt bereits der Hinweg immer wieder Blicke auf den Gardasee und seine Umgebung frei, erschließt sich auf der abschüssigen Rocca eine wahrlich malerische Aussicht auf das gesamte südliche Gardaseebecken: Der Blick schweift von Bardolino über Peschiera nach Sirmione und Saló. Außerdem wartet die Rocca mit einer einladenden, weitläufigen Liegewiese auf, die auch von den Einheimischen gerne aufgesucht wird.

 

Auf der Rocca erschließt sich ein malerischer Blick auf die Punta San Vigilio und den südlichen Gardasee
Auf der Rocca erschließt sich ein malerischer Blick auf die Punta San Vigilio und den südlichen Gardasee

Rückweg Rocca di Garda

Auf dem Rückweg folgt man einem der gut ausgeschilderten Wege mit der Aufschrift „Garda“. Sie führen alle zu jener geschichtsträchtigen Ortschaft hinab, nach welcher der Gardasee benannt wurde. Über die Strandpromenade „Passegiata lungolago Europa“ gelangt man sodann nach Bardolino zurück.

 

Die sanften Rebhänge im Hinterland von Bardolino
Die sanften Rebhänge im Hinterland von Bardolino

Details am Rande

Der Name Rocca rührt übrigens von jener Burg her, die im 5. Jahrhundert unter dem Gotenkönig Theoderich auf dem frei aufragenden Felsen errichtet wurde. Bis ins 16. Jahrhundert sollte die lange für uneinnehmbar geltende Feste über Garda wachen. Heute indes sind nur mehr wenige Überreste zu entdecken.

Eingang in die Geschichtsbücher hat insbesondere folgende Begebenheit gefunden, die sich vor etwa 1.000 Jahren auf der Burg zugetragen hat: Nachdem sie sich geweigert hatte, seinen Sohn zu ehelichen, hielt der machthungrige Berengar die verwitwete Königin Italiens Adelheid hier gefangen. Mit ihrer Weigerung hatte sie nämlich seinen Machtanspruch auf Italien zunichtegemacht. Der smarten Adelheid aber gelang das schier Unmögliche: die Flucht aus der wehrhaften Feste. Wenig später sollte sie Otto den Großen heiraten, ihm zur Kaiserwürde verhelfen und als weitsichtige Kaiserin in die Geschichte eingehen.

Auch der Name „Garda“ rührt von der Burg her: Garda leitet sich nämlich vom germanischen Wort „wardon“ bzw. "wardo" ab, was soviel wie „beobachten“ bzw. „Warte“ bedeutet.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:03:15 h
  • Länge:11.1 km
  • Höhenmeter:275 m
  • Min. Höhe:65 m
  • Max. Höhe:281 m

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