Wanderung Lagazuoi mit Seilbahn

Vom Falzaregopass mit der Lagazuoi Seilbahn zur Lagazuoi Hütte und auf den Gipfel des Lagazuoi

Lagazuoihütte
Lagazuoihütte

Von der Lagazuoi Seilbahn führt eine etwa zehnminütige Wanderung auf den Gipfel des einst heiß umkämpften Kleinen Lagazuoi, auf dem sich ein atemberaubend schöner Ausblick auf die Dolomiten entfaltet.

 

Gipfelkreuz Lagazuoi
Gipfelkreuz Lagazuoi

Wegbeschreibung Lagazuoi

Die kurze Wanderung auf den Lagazuoi beginnt auf dem großen Parkplatz der Seilbahn Lagazuoi auf dem knapp hinter der Südtiroler Landesgrenze gelegenen Falzaregopass in Belluno.

Mit der Seilbahn überwindet man in weniger als drei Minuten die 630 Höhenmeter auf den Kleinen Lagazuoi, auf dem die höchstgelegene Hütte Cortina d’Ampezzos zur Einkehr lädt: die Lagazuoihütte. Neben den schmackhaften Gerichten ist sie insbesondere für den atemberaubenden Dolomitenblick bekannt, der sich auf der weitläufigen Panoramaterrasse entfaltet.

Vor der genüsslichen Einkehr sollte man sich das Gipfelkreuz des Lagazuoi nicht entgehen lassen, das man in einer etwa zehnminütigen Wanderung auf dem links abzweigenden, breiten Wanderweg oder auf dem rechts abzweigenden, über die Felsen führenden Steig erreicht. Neben dem schlichten und zugleich anmutigen Holzkreuz öffnet sich ein unvergesslich schöner Ausblick auf die ringsum aufragenden Dolomiten, von denen insbesondere die Conturinesspitze, die Lagazuoispitzen und die Tofane ins Auge stechen.

Der Rückweg vom Lagazuoi erfolgt auf dem Hinweg. Wer möchte, kann auch auf die Seilbahn verzichten und zu Fuß zum Falzaregopass hinabwandern.

 

Vor der Kulisse der Tofana zurück zur Lagazuoihütte
Vor der Kulisse der Tofana zurück zur Lagazuoihütte

Lagazuoi Geschichte

Im Ersten Weltkrieg war das Gebiet um den Falzaregopass Schauplatz eines grausamen Stellungskrieges. Die Front verlief mitten durch den Lagazuoi: Während die österreichisch-ungarischen Gebirgssoldaten die oberen Stellungen und den Bergrücken beherrschten, versuchten sich die Italiener von unten auf den Berg zu kämpfen. In der Folge wurden Lauf- und Schützengräben ausgegraben, Unterkünfte und Stellungen für die Soldaten errichtet, Versorgungsstollen in die Felsen getrieben und die heute so beliebten Klettersteige angelegt, auf denen die Soldaten so rasch und gefahrlos wie möglich die Stellungen am Berg erreichen konnten.

Da ihre Vorstöße letztlich erfolglos blieben, begannen beide Seiten, Minenstollen in den Berg zu graben, um die feindlichen Stellungen in die Luft zu sprengen. Letztlich sollten fünf dieser Minen gesprengt werden, von deren Erschütterung die hellen Schuttkegel noch heute zeugen.

Am meisten setzte den Soldaten aber die Natur zu: Lawinen, eisige Kälte, Hunger und Steinschlag forderten die meisten Soldatenleben. Erst als die italienischen Truppen im November 1917 ins Isonzogebiet abgezogen wurden, endete der Krieg in den Dolomiten.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:00:30 h
  • Länge:1.5 km
  • Höhenmeter:50 m

  • Min. Höhe:2724 m
  • Max. Höhe:2774 m

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