Teplitzer Hütte Wanderung

Von Ridnaun über die Grohmannhütte zur Teplitzer Hütte unterhalb des Becherhauses

Teplitzer Hütte
Teplitzer Hütte

Inmitten der abgeschiedenen Ridnauner Bergwelt laden die Teplitzer Hütte und die darunter liegende Grohmannhütte zur genüsslichen Einkehr.

 

Keck thront das Becherhaus auf dem gleichnamigen Gipfel
Keck thront das Becherhaus auf dem gleichnamigen Gipfel

Wegbeschreibung Teplitzer Hütte

Die Wanderung zur Teplitzer Hütte nimmt im Ridnauner Talschluss nahe dem bekannten Bergwerk Schneeberg ihren Anfang, das mittlerweile ein Bergbaumuseum beherbergt.

Am Wanderparkplatz weist die Beschilderung Nr. 9 den Weg in Richtung Grohmann- bzw. Teplitzer Hütte.

Er führt zunächst durch einen harzduftenden Nadelwald und sodann der erfrischenden Burkhardklamm entlang zum weitläufigen Agelsboden.

Hier folgt man weiterhin dem rechts abzweigenden Pfad Nr. 9, der im nunmehr steileren, serpentinenförmigen Anstieg durch das urwüchsige, von mächtigen Felsen umfriedete Gelände ansteigt.

Nach etwa 2,5 Stunden steten Anstiegs erreicht man die einladende Grohmannhütte, die nach dem böhmischen Großindustriellen Theodor Grohmann benannt wurde. Nachdem die erste Hütte im Winter des Jahres 1887 einem Sturm zum Opfer gefallen war, konnte nämlich dank seiner finanziellen Unterstützung an ebendieser Stelle eine neue Hütte eröffnet werden.

Nahe der Grohmannhütte rückt unser eigentliches Ziel erneut ins Blickfeld: die auf einem kargen Felsen thronende Teplitzer Hütte, zu der sich der schmale Pfad nun ziemlich steil nach oben windet. Einige ausgesetzte, aber relativ einfach zu überwindende Passagen sind mit einer Stahlbrücke und Stahlseilen gesichert.

Oben angekommen, macht sich der Aufstieg gleich doppelt bezahlt: Einerseits lädt die Teplitzer Hütte zu einer genüsslichen Rast auf der gemütlichen Sonnenterrasse, andererseits wartet sie mit einem imposanten Blick auf einige Dolomitengipfel und die umliegenden Hochgebirge der Stubaier Alpen auf. Namentlich der vergletscherte Becher mit dem Becherhaus, das auf 3.196 m Höhe das höchstgelegene in Südtirol ist, scheinen zum Greifen nah.

 

Entlang des fröhlich plätschernden Gebirgsbächleins zur Grohmann-Hütte
Entlang des fröhlich plätschernden Gebirgsbächleins zur Grohmann-Hütte

Rückweg von der Teplitzer Hütte

Der Rückweg von der Teplitzer Hütte erfolgt auf dem Hinweg. Nahe dem Agelsboden kann man diesmal auch den Weg zur Aglsbodenalm einschlagen, der über eine Hängebrücke führt. Hinter der Hütte eben weiterwandernd, gelangt man auf den bereits bekannten Pfad zurück.

 

Rückwärtsgewandter Blick auf den Agelsboden
Rückwärtsgewandter Blick auf den Agelsboden

Angegebene Aufstiegszeiten Grohmannhütte und Teplitzer Hütte

Wanderparkplatz – Grohmannhütte: 2h40'

Wanderparkplatz – Teplitzer Hütte: 3h40'

Infos zur Wanderung

  • Dauer:06:00 h
  • Länge:15.3 km
  • Höhenmeter:1175 m

  • Min. Höhe:1404 m
  • Max. Höhe:2586 m

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