Klammalm Ratschings Wanderung

Auf den Spuren des Pfeifer Huiseles von Flading in Ratschings zur Klammalm

Die urige Klammalm
Die urige Klammalm

Die Klammalm in Ratschings ist ein Geheimtipp für jene Wanderer, die sich nach Abgeschiedenheit und einer genussreichen Einkehr in gemütlicher Atmosphäre sehnen.

 

Durch steinbeschlagene Wiesen zur Klammalm
Durch steinbeschlagene Wiesen zur Klammalm

Wegbeschreibung Klammalm

Die Wanderung zur Klammalm nimmt im Weiler Flading im Ratschinger Talschluss ihren Anfang, den man über Stange und Bichl anfährt. Neben dem Schölzhornhof und seiner friedvollen Marienkapelle finden sich einige Parkmöglichkeiten.

Stets der Wegnummer 12 folgend, führt der Weg im zunächst gemächlichen Anstieg durch einen Nadelwald. Alsbald tritt man aus dem Wald heraus und folgt dem nunmehr schmalen Pfad durch steinbeschlagene, beständig steiler werdende Wiesenhänge in Richtung Klammalm.

Längs des Weges werden auf kunstvoll gestalteten Tafeln einige Streiche des schelmischen Pfeifer Huiseles zum Besten gegeben. Diese volkstümliche Sagengestalt soll mit dem Teufel im Bunde gewesen sein und insbesondere in Ratschings ihr Unwesen getrieben haben.

Nach einer guten Stunde erreicht man die weitläufige Weidefläche, auf der die urige, von mächtigen Felsen umfriedete Klammalm zur gemütlichen Einkehr lädt. Außerdem ist sie Ausgangspunkt weiterer Wanderungen wie etwa jener auf die Kleine oder Hohe Kreuzspitze.

Der Rückweg von der Klammalm erfolgt auf dem Hinweg. Alternativ dazu kann man nahe der Hütte auch den Weg 12A einschlagen, der zunächst zum Nordrand des Klammalmbodens führt. Von dort folgt man dem bisweilen steilen Waldsteig 13A, der schließlich in den bereits bekannten Weg mündet. Auf diesem gelangt man zum Ausgangspunkt zurück.

 

Auf steinbeschlagenen Wiesenpfaden zurück nach Flading
Auf steinbeschlagenen Wiesenpfaden zurück nach Flading

Angegebene Aufstiegszeit Klammalm

Schölzhornhof – Klammalm: 1h20'

 

Vis-à-vis der kleinen Marienkapelle finden sich einige Parkmöglichkeiten
Vis-à-vis der kleinen Marienkapelle finden sich einige Parkmöglichkeiten

Wissenswertes über das Pfeifer Huisele

Wie die meisten Sagen birgt auch jene des Pfeifer Huiseles einen wahren Kern: Nachdem er wegen nicht näher benannter Vergehen der Hexerei bezichtigt worden war, wurde der etwa 60-jährige Mathäus Hägele im November des Jahres 1685 enthauptet und anschließend verbrannt. Die meisten seiner vermeintlichen Untaten wurden dem „Hexenmeister“ aber erst postum angedichtet. Die Wanderung führt übrigens gleich zu Beginn an den Ruinen seines Geburtshauses vorbei.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:02:00 h
  • Länge:4.5 km
  • Höhenmeter:450 m

  • Min. Höhe:1481 m
  • Max. Höhe:1926 m

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