Große Windschar Wanderung

Wanderung im Mühlbacher Talile zur Huberalm und auf die Windschar

Das formschöne Gipfelkreuz der Windschar
Das formschöne Gipfelkreuz der Windschar

Bei der pyramidenförmigen Großen Windschar bzw. Windscharspitze handelt es sich um den westlichsten Dreitausender der Rieserfernergruppe. Zu ihren Füßen laden die gemütliche Huberalm und das Berggasthaus Mühlbacher Badl zur genüsslichen Einkehr.

 

Über geröllbeladenes Gelände zum Gipfelaufbau der Großen Windschar
Über geröllbeladenes Gelände zum Gipfelaufbau der Großen Windschar

Wegbeschreibung auf die Große Windschar

Die Wanderung auf die Große Windschar nimmt am großen Wanderparkplatz im Mühlbachtal („Mühlbacher Talile“) ihren Anfang, das man über Percha - Tesselberg oder über Uttenheim im Ahrntal anfahren kann.

Hier schlägt man den breiten Güterweg Nr. 2/5 ein. Er führt im sanften Anstieg am Berggasthaus Mühlbacher Badl, der Oberbacheralm, der einladenden Huberalm, der Unterwanger und der Oberwangeralm vorbei. Längs des Weges geben Informationstafeln einen kleinen Einblick in die Geschichte des Mühlbachs und des gleichnamigen Tales, in denen schon früh Ackerbau und Viehzucht betrieben wurden.

Hinter der Oberwangeralm zweigt links der Bergpfad Nr. 5 in Richtung Windschar ab. Er steigt zunächst steil über die mit Zwergsträuchern bewachsenen Grashänge und später über rostrot gefärbte Schrofen und Geröll auf einen flachen Gratrücken an. Dahinter wandert man nahezu eben über den geröllübersäten Gratrücken zum Gipfelaufbau der Großen Windschar, die man zuletzt in leichter Kletterei erklimmt.

Neben dem formschönen Gipfelkreuz der Großen Windschar auf 3.041 m Höhe werden die Mühen des Aufstiegs mit einem berückenden Panoramablick auf den Zillertaler Alpenhauptkamm im Norden, die Dolomiten im Süden und die tiefer liegenden Täler belohnt.

Der Abstieg von der Großen Windschar erfolgt auf dem Hinweg.

 

Bereits während des Anstiegs auf die Große Windschar erschließen sich imposante Ausblicke
Bereits während des Anstiegs auf die Große Windschar erschließen sich imposante Ausblicke

Anmerkung zur Großen Windschar

Die Steilhänge der Großen Windschar sind mit brüchigem Gestein übersät, weswegen dort auf Steinschlag zu achten ist.

 

Sinnenfreuden in der Huberalm
Sinnenfreuden in der Huberalm

Details zur Großen Windschar

Der Name Windschar leitet sich übrigens von ihrer markanten Form ab, die an eine überdimensional große Schere erinnert. Sie soll Wind und Wolken brechen und namentlich dem Dorf Gais dadurch Schönwetter bescheren.

Das Mühlbacher Badl war einst ein Bauernbad, das von Einheimischen gerne aufgesucht wurde. Vom heilversprechenden Wasser erhoffte man sich insbesondere bei Erkrankungen der Verdauungsorgane Heilung bzw. Linderung.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:07:30 h
  • Länge:15.6 km
  • Höhenmeter:1425 m
  • Min. Höhe:1598 m
  • Max. Höhe:3031 m

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