Wanderung auf den Strudelkopf

Von der Plätzwiese über die Dürrensteinhütte auf den aussichtsreichen Strudelkopf

Die Wolken verleihen den Drei Zinnen ein mystisches Antlitz
Die Wolken verleihen den Drei Zinnen ein mystisches Antlitz

Der leicht zu erklimmende Strudelkopf in den Pragser Dolomiten ist ein Aussichtsberg, wie er im Buche steht. Insbesondere der verträumte Blick auf die nahen Drei Zinnen und den Dürrenstein lädt zum Träumen ein.

 

Dürrensteinhütte mit Festungswerk
Dürrensteinhütte mit Festungswerk

Wegbeschreibung auf den Strudelkopf

Die Wanderung auf den Strudelkopf nimmt am Parkplatz am Rande der Plätzwiese ihren Anfang, den man vom Gasthaus „Brückele“ im Altpragser Tal anfährt.

Dem nahezu ebenen Wanderweg Nr. 37 in Richtung Strudelkopf folgend, wandert man zunächst durch die blumenfrohe Plätzwiese zur bewirtschafteten Dürrensteinhütte, neben der das Festungswerk Plätzwiese die Zeiten überdauert hat. Zwischen 1885 und 1890 errichtet, sollte es den Zugang zum Höhlensteintal und zum Altpragser Tal sichern.

Hinter der Dürrensteinhütte zweigt der nummernlose Strudelkopf-Steig ab. Er führt in angenehmer Steigung auf den Strudelkopfsattel.

Auf dem Strudelkopfsattel, auf dem eine alte Festungsanlage aus dem Ersten Weltkrieg die Zeiten überdauert hat, ist das Gipfelkreuz des nahen Strudelkopf bereits in Sicht. Da es im Gedenken an die gefallenen Soldaten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg errichtet wurde, wird es im Volksmund auch Heimkehrerkreuz genannt.

Auf dem 2.305 m hohen Gipfel eröffnet sich wenig später ein atemberaubender Panoramablick auf die umliegenden Dolomiten. Namentlich die nahen Drei Zinnen, der Cristallo, die Hohe Gaisl und der Dürrenstein stechen ins Auge. Die 2015 errichtete UNESCO-Welterbeterrasse hilft bei der Identifizierung der ringsum aufragenden Felsgiganten.

 

Das Heimkehrerkreuz auf dem Strudelkopf
Das Heimkehrerkreuz auf dem Strudelkopf

Rückweg vom Strudelkopf

Den Rückweg tritt man zunächst auf dem Hinweg an. Auf dem Strudelkopfsattel kann man diesmal als Alternative zum nummernlosen Aufstiegsweg den etwas breiteren Wanderweg Nr. 34 einschlagen, der ebenfalls zur Dürrensteinhütte hinabführt.

Von dort wandert man auf dem bereits bekannten Wege zum Ausgangspunkt zurück.

 

Auf dem Strudelkopfsattel ist das Gipfelkreuz des Strudelkopf bereits in Sicht
Auf dem Strudelkopfsattel ist das Gipfelkreuz des Strudelkopf bereits in Sicht

Anfahrt auf die Plätzwiese

Wer mit dem Auto zur Plätzwiese hochfahren will, muss vor 10:00 Uhr in Brückele starten. Danach bleibt die kehrenreiche Straße bis 16:00 Uhr gesperrt.

Alternativ dazu kann man das Auto auch am Gasthaus Brückele parken und mit einem der regelmäßig verkehrenden Shuttlebusse hochfahren.

 

Auf dem Monte Piano tobte einst ein grausamer Gebirgskrieg
Auf dem Monte Piano tobte einst ein grausamer Gebirgskrieg

Detail am Rande

Im Kriegsjahr 1915 verlief hier die österreichische Front. Neben dem Festungswerk erinnern im Bereich der Plätzwiese auch Kavernen, Baracken und Granattrichter an den grausamen Gebirgskrieg.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:03:00 h
  • Länge:9.6 km
  • Höhenmeter:325 m
  • Min. Höhe:1970 m
  • Max. Höhe:2305 m

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