Wanderung Rodeneck Schloss Rodenegg

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Schloss Rodenegg zählt zu den größten Wehrburgen Südtirols
Schloss Rodenegg zählt zu den größten Wehrburgen Südtirols

Schloss Rodenegg zählt nicht nur zu den größten Wehrburgen Südtirols, sondern birgt in seinem Inneren auch einen der ältesten weltlichen Freskenzyklen des deutschsprachigen Raumes: die Iwein-Fresken aus dem frühen 13. Jahrhundert. Zu dieser beeindruckenden Feste in Rodeneck führt eine schöne Wanderung.

 

Durch Wald und Wiesen nach Rodeneck
Durch Wald und Wiesen nach Rodeneck

Wegbeschreibung Schloss Rodenegg

Die Wanderung zum Schloss Rodenegg nimmt neben der Kirche des Eisacktaler Dorfes Schabs ihren Anfang. Dem Wanderschild Nr. 3 in Richtung Schloss Rodenegg folgend, wandert man zunächst die Straße entlang zum geschichtsträchtigen Viummer Kreuz.

Hier zweigt der asphaltierte Weg Nr. 1A ab. Er führt an einer kleinen Kapelle und einem Bauernhof vorbei, an dem die Wanderung in den Wald- und Wiesenpfad Nr. 1 übergeht. Mit Blick auf die wehrhaften Burgmauern von Schloss Rodenegg führt er in die beeindruckende Rienzschlucht hinab, über deren tosende Wasser eine Holzbrücke gespannt ist. Auf ihr erschließen sich atemberaubende Tiefblicke.

Von der Rienzschlucht steigt der nunmehr recht steile Waldweg zum Schloss Rodenegg an, das im 12. Jahrhundert von Friedrich I. von Rodank errichtet wurde. Später sollte es in den Besitz des Geschlechts der Wolkenstein-Rodenegg übergehen, das der berühmte Minnesänger Oswald von Wolkenstein begründet hatte. In der Folgezeit sollte die einst eher kleine Burg zu einer repräsentativen Wohnanlage heranwachsen.

Neben Schloss Rodenegg weist das Wanderschild Nr. 11 den Abstieg nach Mühlbach. Der erste Teil des Weges folgt dem liebevoll angelegten Ywein-Weg, der interessante Einblicke in die zauberhafte Welt des Mittelalters und das Iwein-Epos im Speziellen gewährt.

Am Planatscher Hof geht er in den Weg Nr. 7 über, der teils auf asphaltierten, teils auf Wald- und Wiesenwegen in Richtung Mühlbach führt. Zuletzt folgt er der asphaltierten Straße in dieses beschauliche Dorf am Eingang des Pustertals.

Von Mühlbach könnte man auf dem Cikilyrweg nach Schabs zurückkehren. Wir aber wählen den Weg Nr. 9 in Richtung Spinges und wandern zunächst zur nahen Stöcklvater-Kapelle, deren barocke Fresken Szenen aus dem Leidensweg Christi erzählen.

Hinter der beschaulichen Kapelle aus dem 18. Jahrhundert zweigt wenig später der asphaltierte Weg Nr. 9B ab. Er führt entlang des Radweges nach Schabs zurück.

 

Unsere Rundwanderung ist gut ausgeschildert und markiert
Unsere Rundwanderung ist gut ausgeschildert und markiert

Schloss Rodenegg

Das teilweise bewohnte Schloss Rodenegg ist noch heute im Besitz der Familien Wolkenstein und Thurn und Taxis und kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Besonders sehenswert sind die farbenfrohen Iwein-Fresken, die Burgkapelle zum heiligen Michael, die prunkvolle Waffenkammer und der prächtige Schlossgarten.

Ein kleiner Schauer überkommt so manchen beim Anblick des „Lauterfresserlochs“: In diesem engen Verlies wurde in der Mitte des 17. Jahrhunderts der vermeintliche „Hexenmeister“ Matthias Perger gefangen gehalten, der wegen seiner Vorliebe für „Lauteres“ (Suppe/Brei) vom Volksmund Lauterfresser genannt wurde. Nach einem aufsehenerregenden Prozess auf Schloss Rodenegg wurde er der Hexerei beschuldigt und zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:03:30 h
  • Länge:11.9 km
  • Höhenmeter:375 m

  • Min. Höhe:635 m
  • Max. Höhe:867 m

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