Sentiero del Sole Limone

Der Sonnenpfad am Gardasee

"Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft." (Dostojewski)

Diese Wanderung führt vom belebten Limone auf den gut ausgeschilderten Sentiero del Sole, der mit friedvollen Pfaden, malerischen Ausblicken und diversen historischen Überresten aufwartet.

Ausgangspunkt ist das Zentrum des betriebsamen Limone, von dem aus man in nordöstliche Richtung zum romantischen alten Hafen in der Via Porto wandert. Nun peilt man das kleine Kirchlein "di San Rocco" an, nahe dem die Via Nova beginnt. Dieses relativ ebene Sträßchen mündet schließlich in die via Reamol, an welcher der Sentiero del Sole seinen eigentlichen Ausgang nimmt.

Im leichten Auf und Ab führt dieser felsengesäumte Promenadenweg in unmittelbarer Seenähe an malerischen Olivenhainen und üppiger mediterraner Vegetation vorbei.

Alsbald erreicht man die Gardesana, der man ein kleines Stück in nördliche Richtung folgt. Am Ende des Bürgersteigs überquert man die Straße und gelangt so auf den schmalen, schotterreichen Pfad 135, der sich zwischen Zypressen, Kiefern und Steineichen erstmals steiler nach oben windet.

Stets den Wegweisern mit der Aufschrift „Sentiero del Sole“ folgend, erwarten den Wanderer neben zahlreichen Aussichtspunkten und -bänken viele weitere Besonderheiten: Darunter finden sich die Überreste jener Militäranlagen, welche die deutsche Wehrmacht in den Jahren 1943-45 errichtete, weitere militärische Relikte aus beiden Weltkriegen, ein alter Kalkbrennofen und eine Wassersammelstelle aus dem 17. Jahrhundert.

Nahe der Gardesana mündet der Rundweg schließlich in den bereits bekannten Weg, auf dem man wieder zurück zum Ausgangspunkt gelangt.

 

Auf schmalen Bergpfaden genießt man einen malerischen Ausblick auf den Gardasee
Auf schmalen Bergpfaden genießt man einen malerischen Ausblick auf den Gardasee

Ungefähre Richtzeit

2,5-3h

 

Am Gardasee im
Am Gardasee im "Sehnsuchtsland" Italien

Details am Rande

Am Gardasee stellte die Kalkproduktion dereinst eine wichtige Einnahmequelle dar. In großen Kalköfen wurde Kalkgestein bei hohen Temperaturen erhitzt und so in Kalk verwandelt. Dieser diente ihn erster Linie als Baustoff und als Tünche.

 

Am Straßenrand der Gardesana erinnert eine Gedenktafel an den Ingenieur Giulio Angelini, unter dessen Leitung zwischen 1932 und 1936 ein Wiederaufforstungsprojekt der westlichen Gardaseeküste verwirklicht wurde: Nachdem den Felsen in mühevoller und risikoreicher Arbeit die 1931 eröffnete Gardesana Occidentale abgerungen worden war, wurden zwischen Riva und Gargnano über 250.000 Bäume gepflanzt, die nicht allein der Ästhetik, sondern auch der Hangsicherung und der Regulierung des Oberflächenwassers dienten.

Infos zur Wanderung

  • Dauer: 02:00 h
  • Länge: 6.7 km
  • Höhenmeter: 225 m
  • Min. Höhe: 69 m
  • Max. Höhe: 228 m

Was dich erwartet

Höhenprofil

Length
02:00 h
Length
6.7 km
Sum Altitude
225 m

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