Sagenweg Partschins

Leichte Themenwanderung für die ganze Familie am Partschinser Waal- und Sagenweg

Längs des Partschinser Sagenweges trifft man auf geheimnisumwitterte Schalensteine
Längs des Partschinser Sagenweges trifft man auf geheimnisumwitterte Schalensteine

Über den Dächern des geschichtsträchtigen Dorfes Partschins führt der Partschinser Sagenweg zu geheimnisumwitterten prähistorischen Siedlungs- und Kultplätzen. Teile des Weges folgen dem beliebten Partschinser Waalweg.

 

Am Partschinser Waalweg
Am Partschinser Waalweg

Wegbeschreibung Partschinser Sagenweg

Ausgangspunkt ist das idyllische Dorf Partschins bei Meran, dessen wohl prominentester Bürger Peter Mitterhofer im Jahre 1864 die erste Schreibmaschine entwarf. In der Zehentstraße finden sich einige Parkmöglichkeiten.

Der Beschilderung Partschinser Waalweg bzw. Sagenweg folgend, wandert man zunächst die ziemlich steil ansteigende Asphaltstraße zum Beginn des Partschinser Waalweges hoch.

Nach etwa 20 Minuten vernimmt man das muntere Plätschern des Partschinser Waals, dessen kostbares Nass bis heute die umliegenden Obstwiesen bewässert. Entlang des Waals wurde ein nahezu eben verlaufender Waalweg angelegt, über den der erste Teil des Sagenweges führt.

Schließlich weisen die beiden prähistorischen Jäger, welche die Schilder des Sagenweges zieren, nach rechts. Hier trennt sich der Partschinser Sagenweg vom Partschinser Waalweg. Er führt nunmehr in angenehmer Steigung durch steiniges, von Macchia und Laubbäumen bewachsenes Gelände.

Unterwegs trifft man auf prähistorische Siedlungs- und Kultstätten. So kommt man etwa an Schalensteinen oder der prähistorischen Wohnhöhle "Stuaner-Geada-Hütt" vorbei, die bereits in der Jungsteinzeit bewohnt war. Auf der "Teufelsplatte" lassen sich indes Fußabdrücke von Frauen und Ziegen ausmachen.

Schließlich mündet der Weg in eine asphaltierte Straße, der man noch bis zum nahen Golderskofel nach oben folgen sollte. Auf diesem prähistorischen Aussichtspunkt erschließen sich wenig später malerische Ausblicke auf den Meraner Talkessel und die umliegende, hochaufragende Bergwelt.

Vom Golderskofel wandert man die Straße wieder hinab und bis zur kleinen Ortschaft Salten weiter.

Nun kann man entweder entlang des Partschinser Waalweges zum Ausgangspunkt zurückwandern oder die wenig später mit der Nr. 1 markierte „Meraner Waalrunde“ einschlagen. Sie führt entlang des Zielbaches zum Hofschank Winklerhof hinab, in dem die Gäste mit hofeigenen Produkten verwöhnt werden. Vom Winklerhof führt der Weg Nr. 39 über eine Hängebrücke nach Partschins zurück.

 

Die prähistorische Wohnhöhle
Die prähistorische Wohnhöhle "Stuaner-Geada-Hütt"

Interessantes Detail zum Partschinser Sagenweg

Die prähistorische Wohnhöhle Stuaner-Geada-Hütt soll nicht nur in der Jungsteinzeit bewohnt gewesen sein. Vor etwa 200 Jahren soll hier die Stuaner Geada gehaust haben, die sich gerne mit ihrem Spinnrad auf den nahen Hexenstein zurückgezogen hat, um in Gesellschaft des Teufels zu spinnen.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:02:00 h
  • Länge:6 km
  • Höhenmeter:325 m
  • Min. Höhe:625 m
  • Max. Höhe:951 m

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