Bergtour auf das Haunoldköpfl bei Innichen

Wanderung auf das Haunoldköpfl von Innichen mit Blick auf die Dreischusterpitze, die Drei Zinnen und den Haunold

Mit dem Sessellift in Richtung des zackenreichen Haunold
Mit dem Sessellift in Richtung des zackenreichen Haunold

Diese Wanderung mit Blick auf die Dreischusterspitze, die Drei Zinnen und den Haunold führt auf das 2.158 m hohe Haunoldköpfl.

 

Auf dem Weg in Richtung Haunoldköpfl erschließen sich malerische Ausblicke auf die weltberühmten Drei Zinnen
Auf dem Weg in Richtung Haunoldköpfl erschließen sich malerische Ausblicke auf die weltberühmten Drei Zinnen

Wegbeschreibung Haunoldköpfl

Ausgangspunkt ist die Talstation der Sesselbahn Haunold in Innichen, mit der man zur Haunoldhütte hochfährt.

Oben angekommen, folgt man zunächst dem breiten, sanft ansteigenden Waldweg Nr. 6A in Richtung Haunoldköpfl, von dem wenig später der Weg Nr. 7 abzweigt.

Dieser anfangs breite Weg geht alsbald in einen schmalen Pfad über, der im zumeist recht steilen Anstieg durch einen duftenden, von lieblichen Blumen umrahmten Wald führt.

Schließlich lichtet sich der Wald und gibt erste Blicke auf die markanten Zacken und Felstürme der Dreischusterspitze, der Drei Zinnen und des Haunold frei. Vor dieser imposanten Kulisse überwindet der nunmehr steinbeschlagene und zuletzt geröllreiche Steig die letzten Anstiegsmeter auf das Haunoldköpfl.

Alsbald erblickt man auf einem schönen Aussichtspunkt eine Art Briefkasten, in dem das Gipfelbuch verwahrt ist.

Weniger trittsichere oder nicht schwindelfreie Wanderer sollten den Anstieg hier beenden und den herrlichen Ausblick auf Innichen genießen. Die letzten Meter führen nämlich dicht am Abhang über einen schmalen, geröllbeladenen und felsendurchsetzten Pfad.

Dafür entlohnt der aussichtsreichste Punkt des Haunoldköpfels wenig später mit einem malerischen Blick auf Innichen, das Hochpustertal und die umliegende Bergwelt.

Der Rückweg vom Haunoldköpfl erfolgt auf dem Hinweg.

 

Die markanten Zacken der Dreischusterspitze und der Drei Zinnen
Die markanten Zacken der Dreischusterspitze und der Drei Zinnen

Angegebene Aufstiegszeit auf das Haunoldköpfl

3,5 - 4 h (angegebene Aufstiegszeit: 2h20'); Variante: etwa 5h

 

Knapp über dem Abgrund windet sich der Pfad in Richtung Haunoldköpfl
Knapp über dem Abgrund windet sich der Pfad in Richtung Haunoldköpfl

Alternative für den Rückweg vom Haunoldköpfl

Wer noch Kraft in den Beinen hat, sollte den ganzen Rückweg zu Fuß antreten und der Ruine des einst namhaften Grandhotels Wildbad einen Besuch abstatten.

Auch in diesem Fall tritt man den Rückweg zunächst auf dem Hinweg an. Etwa eine halbe Stunde vor der Haunoldhütte schlägt man diesmal aber den schmalen Waldpfad Nr. 7B in Richtung (Wildbad) Innichen ein.

Er führt im zunächst recht steilen Abstieg durch einen dichten Wald, der dann und wann Blicke auf Innichen und die umliegende Bergwelt freigibt.

Schließlich geht er in einen breiten, sanft abfallenden Waldweg über, der direkt zum Wildbad Innichen hinabführt. In diesem einst florierenden Grandhotel gaben sich ehedem wohlhabende und einflussreiche Persönlichkeiten von Rang und Namen ein Stelldichein. Insbesondere mit seinen heilversprechenden Lavaredo- und Schwefelquellen hatte es sich nämlich als Sanatorium einen Namen gemacht.

Vor Ort geben Informationstafeln einen kleinen Einblick in die Geschichte des Grandhotels und die Wildbadquellen. Außerdem kann man sich an drei, von unterschiedlichen Quellen gespeisten Brunnen erfrischen...

Hinter der Ruine folgt man dem Weg Nr. 7, der schließlich in den Weg Nr. 105 mündet. Er führt entlang des Sextner Baches großenteils eben nach Innichen zurück.

Für diese Variante benötigt man etwa eine Stunde länger.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:05:00 h
  • Länge:13.5 km
  • Höhenmeter:675 m
  • Min. Höhe:1178 m
  • Max. Höhe:2164 m

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